Das Bild im Bild – eine astrologische Perspektive

In einer Übergangszeit gibt es immer mehr Verunsicherung als Sicherheit und weniger Stabilität als viele von uns sich insgeheim wünschen. Obwohl viele sich ihrer spirituellen Dimension bewusst sind und es hoffentlich immer mehr werden, so ist doch ein Teil in uns immer einfach nur Mensch und wird vermutlich auch durch Urtriebe angetrieben, Sicherheit und Stabilität über alles zu schätzen.

Dass wir davon aktuell und in den nächsten Jahren immer weniger haben werden, sollte uns aber auch erfreuen, sollte uns hoffnungsvoll nach vorne blicken lassen, denn ohne Wandel kein Wachstum. Und wenn ich von Wachstum spreche, so meine ich einzig und allein das Wachstum des Bewusstseins. Und genau in diesen Phasen und mit diesem Ziel im Auge, kommt mir die astrologische Klarheit, das Aufzeigen der universellen Gesetze, immer wieder zu  Hilfe. Wie hinfällig und vergänglich menschliche Gesetze sind, bekommen wir vermutlich deutlicher vor Augen geführt als dies je zuvor der Fall war. Das ohnehin schon lange bröckelnde Völkerrecht muss mittlerweile seine schwindende Bedeutung hinnehmen und, auch das lehren die kosmischen Gesetzmäßigkeiten: das ist ein unvermeidbarer Schritt auf dem Weg in eine neue Weltenordnung. „Everything is a negogiation of power“ sagt Carolin Myss immer wieder und auch, dass die Menschen der kommenden Jahrzehnte diese jetzige Phase in den Geschichtsbüchern als unglaublich interessant und spannend beurteilen werden. Sie geht sogar so weit zu sagen, dass wir uns privilegiert schätzen dürfen, in solch einer Zeit zu leben. Und sie meint das nicht zynisch. Als eine spirituelle Lehrerin und Mystikerin sieht man ihr dann aber auch doch wieder die eigene Betroffenheit an. Dennoch: sie bringt die Dinge auf den Punkt, finde ich.

Am Alten festzuhalten scheint immer weniger möglich und auch immer weniger richtig zu sein angesichts der Abgründe, die sich vor unser aller Augen auftun in Bezug auf Machtausübung und Machtmissbrauch durch wenige, meist sehr wohlhabende Menschen verschiedener Nationen. Und die Ohnmacht, die sich dabei auf uns herabsenkt, fühlt sich oft wirklich erdrückend an.

Was die Astrologie Indiens in diesen Phasen sehr gut leisten kann ist, uns neben den eindeutigen astrologischen Faktoren auch immer wieder die Existenz und Sinnhaftigkeit großer Zyklen zu zeigen. Im Kleinen sehen wir diese Zyklen in jedem Menschenleben wirken, vor allem ausgedrückt durch den immer wieder verblüffend korrekten Vimsottari Dasazyklus. Zu wissen, welche Themen wann angestoßen werden, ist dabei auch auf einer praktischen Ebene oftmals sehr hilfreich. Wenn ich beispielsweise weiß, dass ich eine gesundheitliche Krise zu bewältigen haben werde, dann konzentriere ich mich mit allen meinen mir zu Verfügung stehenden Möglichkeiten auf die Verbesserung und Stärkung meiner Gesundheit und suche mir nicht genau zu diesem Zeitpunkt eine große neue berufliche Herausforderung. Das mache ich dann lieber ein paar Jahre später, wenn genau diese Thematik aktiviert wird.

Ich glaube, wir sind gut beraten, mit der aktuell herrschenden Weltsituation ähnlich umzugehen. Zu spekulieren, was sich genau wie entwickeln wird und darauf viel Energie und Zeit und verwenden, ist wenig zielführend. Die Optionen sind zu vielfältig und unsere Vorstellungskraft zu begrenzt. Aus astrologischer Sicht wussten wir, dass vor allem der Februar, aber auch teilweise die nachfolgenden Monate von 2026 viel Sprengkraft in sich tragen, was sich ja auch sehr eindeutig in Zusammenhang mit der Eklipse vom 17. Februar und dem Transit von Mars am 28. Februar* über den Eklipsenpunkt mit dem Beginn eines großen kriegerischen Konflikts im nahen Osten abgleichen lässt. Dass dies genau in dem Zeitraum geschah, in dem auch die für soziale Umbrüche bekannte Saturn-Neptun Konjunktion* stattfand, macht die Dimension dieser Kriegsaktivitäten noch größer. Als hätte das nicht genügt, so mischt auch Uranus mit, der aus dem Stier heraus ein spannungsgeladenes Quadrat (90 Grad Winkel) mit Mars auf dem Eklipsenpunkt bildete. 

Wir haben hier eine Situation des Bildes im Bild: Das kleine Bild zeigt die Aktivierung von kriegerischen Energien auf vielfältigere Weise als ich das hier in Kürze darstellen kann. Dass Uranus, einer der Transsaturnier oder, wie ich sie verwende, einer der kollektiven Planeten mitmischt, macht dieses Geschehen wesentlich unberechenbarer und feuert es an. Und da Uranus der Planet für neue Technologien und zukünftige Entwicklungen ist, haben wir zum ersten Mal die Situation, dass künstliche Intelligenz im Kampf eingesetzt wird und möglicherweise die getroffenen Entscheidungen beeinflusst oder gar selbst übernimmt. Ich sehe dies als eine neue Stufe der Eskalation in Bezug auf Kriegsführung an. Mit anderen Worten: wir haben gerade die Besen des Zauberlehrlings losgeschickt ohne zu wissen, wie wir sie jemals wieder bremsen können.

Wäre dieses Geschehen nicht eingebunden in das größere Bild der Saturn-Neptun Konjunktion, wäre ich vermutlich mehr beunruhigt. Das bin ich aber nicht wirklich. Denn Neptun steht für Transzendenz, für das Wissen vom All-Eins-Sein. Im Zusammentreffen mit Saturn, dem Hüter der Grenzen, möchte Neptun genau diese Grenzen erweitern helfen. Zusammen haben diese beiden Planeten bereits einige Grenzen eingerissen und neue gesellschaftliche und soziale Entwicklungen eingeleitet, die sich vorher niemaln wirklich hätte vorstellen oder erträumen können. Vielleicht kommen wir an einen ähnlichen Punkt wie damals im kalten Krieg, als wir uns als Menschheit entscheiden mussten, uns entweder alle gegenseitig mit Atombomben in die Luft zu jagen oder zur Vernunft zu kommen und Abmachungen zu treffen, die unser aller Leben und Überleben sichern. Bleibt nur zu hoffen, dass wir bald und dann hoffentlich wieder um einiges reifer als Ende der 80er Jahre, an diesem Punkt ankommen werden.

Diese Vision möchte ich gerne in mir nähren und sie weiter ausdehnen auf eine Welt mit mehr Gerechtigkeit, mehr Toleranz und Respekt, mehr Liebe, Wahrheit und Schönheit. Sie scheint mir die besten Gesundheitsvorsorge zu sein, die es indivduell und kollektiv geben kann.

*Über die Konstellationen im Februar und auch die Satur-Neptun Konjunktion habe ich in vorherigen Beiträgen einiges veröffentlicht.

Der astrologische Februar

Der 2. Monat des neuen Jahres hat es in sich aus astrologischer Sicht, doch wie fast immer in der Astrologie muss ich etwas ausholen und den Januar ins Spiel bringen. Im Januar hatten wir eine enorme Planetenballung im Steinbock: am 19. Januar waren dort insgesamt 6 Planeten versammelt: Mars, Merkur, Sonne, Mond, Venus und Pluto, alle zwischen 2 und 9 Grad. Anschließend sind dann 5 dieser Planeten über Pluto hinweggezogen. Mars beendete die Besucherkette bei Pluto am 28. Januar. Kein Wunder also, dass der Weltwirtschaftsgipfel in Davos vom 19. bis zum 23. Januar vielen über Jahre in Erinnerung bleiben wird. Am 19. war Neumond inmitten dieser Planetenballung, die die beiden Macht- und Transformationsplaneten Mars und Pluto einschlossen. Am 20. war dann Venus in Konjunktion mit Pluto, was die diplomatischen Tendenzen erschütterte, am 22. die Sonne mit all ihren Egothemen und am 22. schließlich Merkur, der die Sprache regiert und dem seine neutral Distanziertheit verloren gegangen ist. Die Spannung war enorm und jede/r musste mit allem rechnen.

Das war der Vorspann für die Konstellationen im Februar, wenn wir die exakte Saturn-Neptun Konjunktion am 20. erwarten. Diese Konjunktion ist im Grunde genommen schon seit Juni letzten Jahres teilweise aktiviert, weil sich da der Planet für Transzendenz Neptun und der Hüter der Traditionen Saturn sich bereits auf 1 Grad angenähert hatten. Dieses Thema habe ich in folgendem Beitrag schon einmal besprochen: https://astrovedic-akademie.de/saturn-neptun-im-august-2025-und-februar-2026/

Dass diese Konjunktion in den  vergangenen Jahrzehnten immer in Synchronizität mit großen Umbrüchen sozialer oder politischer Natur stattfand, sei hier nur am Rande noch einmal bemerkt. In diesem Jahr ist das Besondere, dass sie mitten in die „Eklipsensaison“ fällt, was erfahrungsgemäß zu einer wechselseitigen Intensivierung beider Phänomene führt. Die erste Findernis dieses Jahres, eine Sonnenfinsternis, findet bereits am 17. Februar in 4.36 Wassermann statt. Zu diesem Zeitpunkt wird Venus nahe bei Rahu, dem nördlichen Mondknoten, stehen und in die Eklipse eingebunden werden. Sobald Venus geschwächt, rückläufig oder zusammen mit einem Übeltäter steht, geraten ihre friedlichen und ausgleichenden Wirkungen unter Druck, was sich negativ auf alle zwischenmenschlichen Beziehungen auswirkt. Wir haben es also mit einer Finsternis zu tun, die sich im Wassermannzeichen, regiert von Saturn und im vom Mars regierten Nakshatra Dhanistha abspielt zusammen mit einer angeschlagenen, unausgeglichenen Venus. Die hier aufgebaute gegensätzliche, aufgewühlte Energie wird dann durch die nahende Saturn-Neptun Konjunktion intensiviert. Ich stelle mir bei dieser Mischung festgefahrene, spannungsgeladene Situationen oder Energien vor, die durch ein kleines Fünkchen zur Eskalation gebracht werden könnten. Ob und wann dieses Fünkchen kommt, läßt sich schwer sagen, das muss nicht unbedingt innerhalb einiger Tage davor oder danach stattfinden. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess, der bereits am Schwelen ist und bei bestimmt auch schon einige Flämmchen zu sehen waren auf den großen Bühnen dieser Welt. Ich möchte nicht unbedingt alle Ereignisse aufzählen, die ich mit diesem Prozess in Verbindung bringe, sondern stellvertretend nur folgende nennen: Ukrainekrieg, Grönland, Epstein-Files, Todesopfer durch ICE in den USA.

Sehen wir diese Tage und Wochen jedoch aus einer persönlichen Perspektive, dann müssen wir während der Eklipsen immer darauf achten, auf welche Achse sie in unserem Horoskop fallen und ob sich dort Planeten befinden. Die Eklipsen entstehen ja immer dann, wenn sich Voll- oder Neumond nahe bei Rahu und/oder Ketu abspielen, was im Abstand von 6 Monaten 2 mal jährlich geschieht. Die meisten Eklipsen sind für die meisten von uns wenig spektakulär undes gibt keinen Grund, vor jeder einzelnen Finsternis in Angst zu verfallen. Wir sollten uns eher fragen, was die Transite der Mondknoten über eine bestimmte Häuserachse für uns an Aufforderungen bereit halten: Dort wo Rahu steht kommen Veränderung auf uns zu, oftmals eher plötzlich und unerwartet und wir werden aufgefordert, uns den neuen Themen und Erfahrungen zu öffnen und sie in unser Leben zu lassen. Sie stehen in Zusammenhang mit karmisch relevanten Lernaufgaben, die wir neugierig und offen wahrnehmen sollten. Dort wo Ketu steht, erliegen wir teilweise nochmal einem Irrtum oder einer Täuschung, dort kann etwas zum Abschluss gebracht werden und sollte losgelassen werden. Überhaupt finde ich das Loslassen oder das Sich-locker-machen sehr sinnvoll in Zusammenhang mit den Mondknoten. Aktuell zieht Ketu durch das Löwezeichen und Rahu durch den Wassermann.

Wer nun Planeten in einem dieser beiden Zeichen hat, für diese Menschen könnten die Eklipsen mit intensiveren Erfahrungen einhergehen. Vor allem, wenn die Planeten sich zwischen 4 und 5 Grad Wassermann oder 18 und 19 Grad Löwe befinden. Dann trifft entweder die Sonnenfinsternis vom Februar oder die Mondfinsternis vom März auf diese persönlichen Planeten. Meiner Erfahrung nach wirken sich die Eklipsen auch immer auf der gegenüberliegenden Seite aus, also auch auch 4-5 Löwe und 18 oder 19 Wassermann. Eklipsen tragen die karmisch wirksame Signatur von Rahu und Ketu in sich und bringen oftmals, wie bereits erwaähnt, plötzliche Veränderungen ins Leben oder bringen etwas ans Licht, was man schon eine Weile ahnte oder spürte und was dann offensichtlich wird. Und nun kommt ein ganz wichtiger Satz: Dabei kann es sich um sehr positive, aber auch um sehr schmerzhafte Themen handeln. Welcher Natur die zu erwartenden Offenbarungen oder Veränderungen sein werden, muss immer im Kontext des gesamten Horoskops ausgewertet werden. Hat jemand eine gute Auslösungsphase und stehen die Eklipsen in eher positiveren Häusern, dann können die Ergebnisse sehr wünschenswert sein, sie können Glück und Erfolg in vielen Bereichen anzeigen. Steht jemand aber aktuell unter dem Druck einer herausfordernden Phase, dann können die Eklipsen auch traurige, enttäuschende Ergebnisse mit sich bringen.

Nur wenige Eklipsen werden in unserem Leben diese starken Wirkungen zeigen, das sei hier noch einmal gesagt. Und jede Veränderung oder Neuerung, jeder Abschluss und jeder Neuanfang, auch der unfreiwillige, bietet eine Chance. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns schützt und der uns hilft zu leben.“ Hermann Hesse aus dem Gedicht „Stufen“

Saturn/Neptun im August 2025 und Februar 2026

Die Saturn-Neptun Konjunktion, die am 20. Februar 2026 zum ersten Mal wieder seit dem 3. März 1989 am Himmel zustande kommen wird, wird als eine der wichtigsten des Jahres 2026 bewertet. Dass ich bereits jetzt davon berichte hängt damit zusammen, dass wir aktuell in einer Art „Vorankündigungsphase“ dieser Konstellation sind, denn vom 10. Juni bis zum 17. August 2025 befinden sich Saturn und Neptun innerhalb eines Grades am Anfang des Fischezeichen im siderischen Tierkreis.

Lasst uns erst einmal versuchen, diese Konjunktion genauer zu verstehen, vor allem im Hinblick darauf, dass wir in der klassischen indischen Astrologie die äußeren Planeten Uranus, Neptun und Pluto traditionell nicht berücksichtigen. Zumindest nicht im Natalhoroskop, also dem Geburtshoroskop von Einzelpersonen. Auf der mundanen Ebene, die die Entwicklung des Kollektivs, einzelner Länder oder auch der Menschheit erforscht, verwende ich sie jedoch schon viele Jahre und finde sie auf dieser Ebene unverzichtbar.

Saturn, der Planet von Struktur, Verantwortung, Zähigkeit und man könnte sicherlich auch sagen von Pragmatismus und Kontrolle trifft hier auf den tranzendierenden Neptun, in dessen Reich alles verschwommen ist und sich der Verschmelzung, der Einheit mit allem nähert. In dieser wässrigen, sich auslösenden Umgebung kann es sowohl zu wahrer Befreiung und Erkenntnis, als auch zu Täuschung und Illusionen kommen. Diese kurze Beschreibung sollte schon deutlich machen, dass die Kluft zwischen diesen beiden kosmischen Prinzipien nicht größer sein könnte. Man könnte auch sagen, dass Saturns hart erarbeitete und verteidigte Strukturen sich angeichts des neptunischen Einflusses aufzulösen beginnen. Verfolgt man die letzten Konjunktionen dieser beiden Planeten zurück, so passt dies wunderbar zu den Ereignissen im Jahr 1989, in dem nicht nur die Berliner Mauer fiel, sondern sich im Jahr 1991 schließlich sogar die Sowietunion auflöste, gegründet kurz nach der Saturn/Pluto Konjunktion des Jahres 1917 und der damit einhergehenden Russischen Revolution. Auch in den Jahren 1952/53, als die Saturn-Neptun Konjunktion sich dreimal abspielte, gab es weltweit weitgehende Umbrüche, einerseits durch den Tod Stalins und dem Ende seiner Gewaltherrschaft gekennzeichnet, andererseits markierte diese Phase aber auch das Ende des französischen Kolonialreiches. Große politische Umbrüche mit einer Befreiungskomponente und mit der Hoffnung auf mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichheit scheinen die Signatur dieser Konjunktion zu sein. Allerdings darf man nicht glauben, dass man je einen solchen planetaren Zyklus isoliert betrachten darf. Er ist vielmehr immer eingebettet in Aspekte anderer Planeten, in unterschiedlichen Zeichen etc.

Der französische Mundanastrologe André Barbault, einer der größten des 20. Jahrhunderts, widmete diesen Zyklen viel Zeit und fand erstaunliche Zusammenhänge, die er in seinem Buch „Planetary Cycles – Mundane Astrology“ beschreibt. Dort erwähnt er auch die Möglichkeit, dass die Konjunktion vom Februar 2026, getriggert durch ein Sextil von Pluto ähnliche gravierende Umwälzungen anzeigen und nach sich ziehen könnte. Er geht dabei allerdings von dem Stattfinden diese Konjunktion im tropischen Widderzeichen aus, was definitiv mehr die Qualität von Kampf und Neubeginn in sich trägt als das siderische Fischezeichen, in dem sie nach unseren Berechnungen die Konjunktio ereignet. Neptun, der Regent von Fische, ist in der aktuellen Position deutlich stärker als Saturn und somit könnte die Deutung lauten, dass er durchaus überlebte Strukturen und Traditionen, die in den letzten Jahren eine Art Renaissance erlebten, auflösen könnte zugunsten einer mitfühlenderen, menschlicheren, kosmischen Gesellschaftsordnung. Auch wenn dies nach heutigem Stand nicht sehr wahrscheinlich klingt und von unserer linken Gehirnhälfte radikal negiert wird, wäre es aufgrund der astrologischen Faktoren eine durchaus mögliche Vision.

 

Mars stationär und Rahu-Neptun zur Wahl in Deutschland

Bereits bei meiner Vorschau auf dieses Jahr habe ich darauf hingewiesen, dass die Wahl in Deutschland nicht gerade zu einem astrologisch günstigen Zeitpunkt stattgefunden hat. Und dabei meine ich nicht die Tatsache, dass sie mitten in der Fastnachts- oder Karnevalszeit stattfand. Das hat auf eine gewisse Weise fast zusammengepasst, so richtig ernst nehmen konnte ich persönlich ehrlich gesagt die zur Wahl stehenden Personen oftmals nicht. Nein, es war und ist astrologisch einfach eine sehr intensive Zeit, die leider nicht darauf hinweist, dass nun wirklich wieder irgend etwas Konstruktives und vielleicht zur Abwechslung mal etwas Positives von Seiten der Menschen zu erwarten ist, auf deren Schultern gerade viel mehr lastet, als „nur“ unser Land zu regieren.

Schauen wir auf die Konstellationen, die ich meine:

1. Am Wahltag kam Rahu, der nördliche Mondknoten, sehr nahe mit Neptun zusammen, sie bildeten eine Konjunktion in 4 Grad Fische. Rahu repräsentiert Aufruhr, Rebellion, unersättliche materielle Gier und Neptun steht im positiven Sinn für Transzendenz, im negativen jedoch auch für Unklarheit, Täuschung und Vernebelung. Dazu passt meiner Meinung nach, dass das BSW angekündigt hat, das Wahlergebnis juristisch prüfen zu lassen. Denn auf den ersten Blick könnte man ja fast sagen, dass einen guten Aspekt dieser Wahl gibt, nämlich die Tatsache, dass eine Zweierkoalition als Regierung möglich ist, doch das könnte sich glatt nochmal ändern.

2. Heute, am 24. Februar 2025, wird Mars stationär und beendet damit seine rückläufige Phase. Und da er zu diesem Zeitpunkt ungefähr 2 Wochen lang mehr oder weniger fest an einem Punkt steht, schätzen wir Astrolog:innen seine Wirkung in dieser Zeit die mit ihm verbundenen gereizten und aggressiven Energien als besonders eindringlich und intensiv ein.

3. Ziemlich pünktlich zu Beginn der Koalitionsverhandlungen wird dann Merkur am 25. Februar mit Saturn in Wassermann zusammen treffen, was zum Einen etwas Struktur und Klarheit in die Verhandlungen bringen könnte, doch zugleich auch auf einen eher langwierigen Prozess hinweist. Dass diese Konjunktion im einerseits innovativen Wassermann stattfindet würde glatt ein paar neue Ideen möglich machen, was jedoch wahrscheinlich durch die weltanschauliche Verhaftunden der Verhandelnden vereitelt werden wird.

4. Und leider tritt Merkur, der Planet der Kommunikation, am 27. Februar in die Fische ein und wird dort bis zum 7. Mai bleiben. Sehr lange, da er in dieser Zeitspanne rückläufig werden wird. Sicherlich wieder kein Zeichen für die Chance von schnellen Fortschritten und nachhaltigen und verlässlichen Abkommen.

5. Und als wäre es damit noch nicht genug: Auch Venus wird zwischen dem 2. März und dem 12. April rückläufig sein und somit eher ihr unversöhnliches, aggressiveres Gesicht zeigen.

Lösen wir diese Konstellationen nun ab von der Wahl und den nachfolgenden Verhandlungen in Deutschland, dann können wir leider auch auf den anderen Verhandlungsebenen, von denen gerade unsere Weltordnung entscheidend abhängen wird, wenig optimistisch sein. Bleibt uns nur, für uns selbst, in unserem persönlichen und beruflichen Umfeld darauf zu achten, uns nicht den eigenen ungeduldigen und vielleicht auch angriffslustigen Impulsen hinzugeben. Wenn wir wirklich Frieden wollen, dann sollten wir am besten genau hier anfangen und diese herausfordernden Energien als Übungsfeld wahrnehmen und nutzen.

 

 

Viel Bewegung, wie oben so unten

Als wir Anfgang Januar die Konstellationen für 2025 beleuchtet haben, gab es viel zu besprechen und zu ergründen, da gerade in den ersten Monaten des neuen Jahres einige prägnante planetare Konstellationen am Himmel zustande kommen werden. Ich möchte hier kurz einige der im Vortrag erwähnten Zeitpunkte nennen und sie mit Ereignissen abgleichen, die sich seither zugetragen haben. Und das waren ja schon einige an der Zahl.

Der Beginn des Jahres steht ja unter der Signatur eines rückläufigen Mars, der noch dazu bis zum 21. Januar im Zeichen seines Falls Krebs stand und der erst am 24. Februar wieder direktläufig wird. Er bildete bereits am 3. Januar eine Oppostion (die zweite) mit Pluto gegenüber im Steinbock und diese Opposition wird sich Ende April noch ein weiteres Mal wiederholen. Da Pluto sowohl für Machtthemen, als auch für Wandel und Massenereignisse steht, waren und sind hier größere Umwälzungen weltweit zu erwarten, die durch das Mitwirken von Mars eher grob und brutal ausfallen können und werden. Die neue Regentschaft Trumps und die mit ihr einhergehenden Verwerfungen auf vielen Ebenen, stehen unter dieser Signatur. Dass ausgerechnet Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook und Besitzer von Meta, ein Mann, dessen soziale Medien enormen Einfluss auf die Meinungsbildung weltweit nimmt, sich ihm regelrecht unterwirft, passt sehr gut ins Bild.

Als dann am 16. Januar die Sonne-Mars Opposition anstand, Mars also in seiner erdnächsten Position während des gesamten Rückläufigkeitszylusses war, wurde der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamaz ausgehandelt. Ehrlich gesagt habe ich mir von diesem Abkommen nicht viel versprochen und bin ziemlich überrascht, dass es immerhin so lange gehalten hat und einige humanitäre Hilfe in Gaza und Befreiuung einiger Geiseln und Gefangener ermöglicht hat. Allerdings werde ich meine Vorbehalte nicht los und beobachte die weitere Entwicklung skeptisch. Möglicherweise spielen sich hinter den Kulissen Aktivitäten ab (auf beiden Seiten), für die der kurzfristige Waffenstillstand hilfreich ist. Einen dauerhaften Frieden würde ich mir zwar sehr wünschen für alle Beteiligten, würde jedoch nicht zur Zeitqualität passen.

Am 21. Januar kam die Sonne dann in Konjunktion mit Pluto, eigentlich ein sich jährlich wiederholendes Treffen, dem ich keine allzu weitreichende Bedeutung beimessen würde, wäre nicht die Atmosphäre bereits enorm aufgeladen von diesen schwer durchschaubaren, kämpferischen und wirklich brutalen Energien. Die Messerattacke vom 22. Januar hat dann auch entsprechend in Deutschland zu einer neuen Eskalation der Ausländerfeindlichkeit geführt, die Friedrich Merz für sich nutzen wollte. Es ist unglaublich traurig, sich vorzustellen, dass ein 2jähriges Kind sein Leben verlor bei dieser Tat und hat zusammen mit der Weihnachtsmarkt Attacke die fremdenfeindlichen Gemüter erneut in Wallung gebracht. Am 23. Januar war Me genau gegenüber von Mars, Ketu aktivierte den Eklipsenpunkt vom 21. September 24 und am 24. ging Merkur in den Steinbock, wo er pünktlich am 29. Januar mit Pluto zusammentraf. Diese Synchronisation zwischen den unglaublichen Verwerfungen im deutschen Bundestag und den machtbetonten Konstellationen am Himmel finde ich regelrecht ehrfurchsteinflößend. Dass auf diesem Tag auch der Neumond fiel, macht alles noch relevanter. Als ich Anfang Januar den Vortrag ausarbeitete fiel mir auf, dass dieser Neumond vom 29. Januar den lunaren Monat der Wahl in D eröffnete und wies darauf hin, dass dieser Neum0nd eine große Signifikanz für die Wahl am 23. Februar haben würde.

Am 30. Januar wurde dann Uranus direktläufig und bekam damit einen größeren Einfluss. Uranus ist der Planet von Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit, geanu die Energie, die wir am dringensten brauchen konnten zu diesem Zeitpunkt. Allerdings würde ich auch die innerhalb von wenigen Tagen gehäuft aufgetretenen Luftfahrtunfälle mit dem Einfluss von Uranus im Widder in Verbindung bringen. In der vedischen Astrologie regiert Saturn zusammen mit Rahu, beide sind Regent bzw. Mitregent des Wassermanns. In der modernen westlichen Astrologie wird Uranus dem Wassermann als Herrscher zugeordnet.

Wenn ich mir die Konstellationen im Februar anschaue und wahrnehme, dass Mars zum Zeitpunkt der Wahl stationär sein wird und Rahu seine Fast-Konjunktion mit Neptun hat (die echte Konjunktion tritt erst 2026 auf), dann wird mir klar, dass diese Wahl nicht nur unheimlich schwer einschätzbar ist und sicher eine enorme Überraschung bereit halten wird, sondern dass sie auch eine Art Wegweiser sein wird, in welche Richtung sich unser Land weiter entwickeln wird. Ich hoffe, in die freitheiliche und humanitäre und weiß, dass jeder eingeschlagene Weg ein Hinweis auf den Reifegrad unseres kollektiven Bewusstseins sein wird. Deshalb macht es auch mehr Sinn, genau hier anzusetzen, als in eine Angststarre zu verfallen oder sich gar in „sichere“ Verhältnisse zurück zu wünschen.

Wahlprognose USA 2024

Dass in diesem Jahr eine spannende Wahl in den USA ansteht kann uns auch hier in Europa gar nicht entgehen, ob wir uns dafür interessieren oder nicht. Ich selbst würde mir nur aus astrologischen Zwecken die Horoskope der beiden Kontrahenten(innen) anschauen und habe es zusammen mit einem Einzelschüler kürzlich getan. Das Ergebnis, zu dem wir kamen, lassen wir noch außen vor für einen Moment, zumal es damals noch um Trump gegen Biden ging.

Doch als dann vor einigen Wochen vom Arsha Yidya Gurukulam eine Einladung zu einer Wahlprognose-Diskussion kam war meine Neugier zu groß, um diese Gelegenheit verstreichen zu lassen. So trafen sich also am 25. August 8 namhafte Astrolog(innen) in einem sehr speziellen Format: Jede/r hatte 8 Minuten Zeit, die eigene Prognose samt Methode vorzustellen und am Ende gab es noch etwas Zeit für Fragen. Ich war zunächst überrascht über diese straffe Zeiteinteilung und hatte meine Zweifel, ob dies so gelingen würde. Doch abgesehen von einem Redner haben sich alle an die Vorgaben gehalten und es waren „Speed-Reading“, teilweise zu kurz. Angefangen hat Simon Choikoisky, der ja gerne eine Art „Wette“ aus seinen Prognosen macht und der eben diese „Wetten“ vorstellte, die er bereits vor einem Jahr im Internet veröffentlicht hat.

Damals entschied er, dass Trump nicht gewinnen kann und Biden und Trump möglicherweise gar nicht gegeneinander antreten würden. Da er eine Wiederwahl Bidens für möglich hielt, jedoch auch für fraglich ob dieser eine ganze Amtszeit überstehen würde, untersuchte er Kamal Harris´Horoskop und kam zum Ergebnis, dass sie gute Chancen haben würde. Seine Prognose basierte auf 3 Säulen:

  1. Geburtshoroskop
  2. Prasna
  3. Ekadasamsa

Beim Ekadasamsa handelt es sich um das D11, das von Hart DeFouw und dessen Lehrer Iyer für öffentlichen Erfolg dem D10 vorgezogen wird. Als er darauf näher eingehen wollte, war leider die Zeit bereits um und da einen Flug erreichen musste, gab es auch keine Gelegenheit, am Ende nochmal nachzufragen.

Ekadamsama Trump (aus der Software Kala, identisch mit Shri Jyoti Star)

Ekadamsa Harris

Anscheinend arbeitet Simon mit einem Skorpionaszendenten im Ekadamsa und urteilte, dass die Position des Bhuktiherrschers in Haus 3 (einem sekundären Dusthana nach DeFouw) genauso wenig Erfolg verspricht wie Saturn bei der Wahl 2020. Im für erfolgreichen Wahljahr 2016 kann man schon Jupiters Wirkung erhöht in 9 zugrunde legen, auch wenn das Mahadasa erst wenige Tage nach der Wahl begann.

Um zu Harris´Horoskop Ausführungen zu machen fehlte die Zeit, doch wir können nun übertragen, dass das Bhukti des Yogakarakas Venus im Kendra gute Chancen auf Erfolg anzeigen sollte.

Anschließend kam V P Goel aus Delhi zu Wort, der auf der Basis der Chara Dasas die Auslösungen der beiden Kandidaten verglich und der eindeutig zu dem Ergebnis kam, dass Trump gewinnen wird. Welche Art der Berechnung der Chara Dasas, einschließlich der Rasi Aspekte und unter Einbeziehung der Charakarakas. Welche Berechnung des Chara Dasas er zugrunde legte, erschloss sich mir nicht, so kann ich nur wiedergeben, dass er ausführte, Trump habe unter Zwillinge/Löwe 2016 die Wahl gewonnen und das aktuelle Steinbock/Jungfrau Dasa sei ebenso positiv für ihn wie damals. Harris hat allerdings aktuell eine Waage/Löwe Auslösung, die wesentlich schwächer ist als 2020 ihre Waage/Wassermann Aktivierung. Diese Daten wurden auch noch auf das Dasamsa übertragen und ein Herr Goel hat sehr klar und eindeutig die Wiederwahl Donald Trumps prognostiziert.

Der nächste Redner, P V R Narashima Rao, kam wieder zu dem Ergebnis, das Kamala Harris den Sieg davon tragen wird und zwar auf der Basis des Astottari Dasasystems und unter Einbeziehung der Vargas. Wieder wurden die Aktivierungen von 2016, 2020 und 2024 miteinander verglichen und das Ergebnis wurde mit großer Sicherheit vorgetragen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen Zwischenstand von 2:1 zugunsten von Kamala Harris.

Auch Komilla Sutton, die als nächste an der Reihe war, kam zum Ergebnis, dass das Horoskop von Donald Trump in diesem Jahr keinen Wahlsieg hergibt. Sie basierte ihre Aussage sehr nachvollziehbar auf den aktuellen Dasa/Bhukti Auslösungen in Kombination mit den aktuellen Transiten. Auch die Nakshatrapositionen der Planeten wurden einbezogen. Als besonderen Aspekt brachte Komilla diesen Punkt in die Diskussion ein: sie hat 2008 die vergangenen US Wahlen untersucht und festgestellt, dass die amerikanische Bevölkerung offensichtlich ihre Präsidenten in Synchronisation mit dem jeweils aktuell laufenden Dasa des Länderhoroskops gewählt hat. Sie benutzt das Horoskop vom 4. Juli 1776 um 18.30 h in Philadelphia, Pennsylvania.

Auf der Basis dessen hat sie beobachtet, dass Trump selbst am Ende seines eigenen Rahu Dasas ins Amt gewählt wurde, als die USA gerade in das Rahu Dasa eintrat. Als die USA das Ra-Ju Dasa durchlief, wurde Biden gewählt, der selbst gerade das Ju/Ra Dasa laufen hatte. Nun ist die USA in Ra/Me Dasa und Harris hat die Ra/Ve Phase laufen. Rahu selbst steht in Merkurs Zeichen Zwillinge im Lagna. Trump hingegen durchläuft Ju/Ve, sein Rahu ist nicht mehr im Spiel. So kam Komilla, flankiert von weiteren Argumenten zu dem klaren Ergebnis, dass Kamala Harris mehr Chancen auf die Präsidentschaft hat als Donald Trump.

Soweit die ersten 4 Sprecher(innen). Die beiden nächsten Redner, Brendan Feeley und Dr. Andrew Foss, warteten mit geänderten Horoskopen auf. Feeley arbeitete mit einem Krebsaszendenten für Donald Trump und erzeugte einige Zweifel im Publikum. Seine Begründung war nicht astrologischer Natur, sondern er berief sich auf eine Angabe, die Trumps Mutter vor vielen Jahren öffentlich gemacht haben soll. Er nannte kurz einige Punkte, weshalb er den Krebslagna passender finde und legte dann die Überlegenheit Trumps dar.

Andrew Foss blieb bei Trumps Horoskop, rückte allerdings den Lagna von Harris in den Stier und konstatierte, dass Harris mit diesem Lagna unschlagbar sei in ihrer aktuellen Phase. So kam er wieder zum Ergebnis, dass Harris bessere Chance hatte, legte sich aber nicht auf eine eindeutige Prognose fest. Nach dem Motto: Wenn sie gewinnt ist der Stierlagna bestätigt, wenn nicht ist sie Zwilling.

Ehrlich gesagt bleibe ich lieber bei Löwe Lagna für Donald Trump und Zwillinge für Kamala Harris. Doch das auszuführen würde hier den Rahmen sprengen. In unserem Horoskop Archiv (unter Übungshoroskope 2020) ist die Besprechung vom Horoskop von Kamala Harris zu finden. Wer noch keinen Zugang hat, bitte einfach bei mir melden.

Am Ende fand ich diese Veranstaltung sehr interessant und das Wahlergbnis wird uns dann im November anzeigen, in welche Berechnungsmethoden es sich lohnt, sich einzuarbeiten. Die Horoskope aller Beteiligten sind unter www.astro.com/astro-databank zu finden.

 

Astrologische Energie im Juli und August 24

Diejenigen von Euch, die schon öfter meine Jahresvorschau mitverfolgt haben wissen, dass ich immer wieder erwähne, wie schwierig genaue mundane Prognosen sind, weshalb ich diese auch gar nicht erst zu machen versuche. Glücklicherweise verhält sich das in persönlichen Horoskopen anders, denn sonst müssten wir Astrolog:innen unsere Arbeit doch hinterfragen. Allerdings kann man, so finde ich, im Nachhinein Bestätigungen für die astrologisch relevanten Faktoren zu bestimmten Zeitpunkten finden.

Hier ist eine Seite meiner Präsentation für die Jahresvorschau 2024. Dort hatte ich den 15. Juli markiert, weil dort die Konjunktion von Mars mit Uranus stattfand. Obwohl wir Uranus traditionell und in der persönlichen Horoskopdeutung nicht einbeziehen, spielt dieser für mundane Transite, also aktuelle Geschehnisse am Himmel, eine große Rolle. Dies ist hier besonders relevant, da in kurzer zeitlicher Abfolge einige Ereignisse zu beobachten sind. So traf Ketu am 10. Juli auf den Eklipsenpunkt vom 2. Oktober 2024. Ja, Ihr habt richtig gelesen, diese Sonnenfinsternis liegt in der Zukunft, wurde aber bereits jetzt aktiviert. Bereits am 2. Juli war Neptun rückläufig geworden und Pluto hatte 2 Oppositionen mit persönlichen Planeten, Merkur und Venus, alles innerhalb von weniger als 2 Wochen bzw. weniger Tage.

Am 14. Juli 2024 fand dann das von der Presse sehr beachtete Attentat auf Donald Trump statt. Dass diese planetaren Ereignisse für ihn relevant sein könnten, hätte man durchaus vorhersagen können, hätte man sein Horoskop in Beziehung gesetzt zu den Positionen von Mars und Uranus am Himmel. Diese trafen sich in ca. 2 Grad Stier, in Trumps 10. Haus der Öffentlichkeit. Sie hatten ein recht genaues Quadrat zu Trumps Mars in Haus 1 und ein etwas weiteres zu seinem Aszendenten. Mars in Haus 1 zeigt einerseits seine kraftvolle Erscheinung an, aber auch sein durchaus bissiges Auftreten. Grundsätzlich handelt es sich bei Mars ja um einen kämpferischen und angriffslustigen Planeten, der sehr direkt agiert und der vor allem im Löwen einen dominanten, rechthaberischen Auftritt erwarten lässt. Da er für Löwe jedoch ein „guter“ Planet ist, war keine ernste Gefahr gegeben, lediglich ein plötzliches, unerwartetes Ereignis, das Trump letztendlich sogar nutzen könnte.

Ohne weiter auf den Wahlkampf oder Trumps Horoskop eingehen zu wollen möchte ich hiermit einfach nur kurz skizzieren, wie verläßlich diese planetaren Ereignisse am Himmel ihre Resultate erzeugen.

Schauen wir nun in den August, so finden wir folgende Einträge:

Hier sehen wir wqesentlich weniger solcher beachtenswerter Konstellationen am Himmel als im Juli. Was hier relevant sein sollte, ist einerseits die Rückläufigkeit von Merkur und das Quadrat zwischen Jupiter und Saturn. Merkur ist bereits zum dritten Mal in diesem Jahr rückläufig, was definitiv nicht gut für eine klare Kommunikation oder gute Verhandlungen jeglicher Art ist. Im Gegenteil: der größte Teil des Monats August wird von eben dieser Problematik überschattet, die  vermutlich auf der persönlichen Ebene weniger problematisch ist als auf der diplomatischen, wo doch gerade Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen so notwenig wären. Die Verbindungen zwischen Mars und Jupiter (kämpferische bis fanatische Überzeugungen vertreten, religiös oder weltanschaulich gefärbt) und Mars und Saturn (Blockade, Kopf an Kopf) dürften eher weniger stark durchkommen, vor allem, weil Mars aktuell nicht rückläufig ist und diese Situationen schnell wieder verlässt.

Was spannender ist, ist das Quadrat zwischen Jupiter und Saturn. Diese beiden Planeten treffen sich alle 20 Jahre in einem Zeichen und läuten jeweils einen neuen mundanen Entwicklungszyklus ein. Wenn sie ins Quadrat zueinander kommen, bedeutet dies meist ein Ruckeln oder eine Krise innerhalb des begonnenen Zyklus, Anpassungen müssen vorgenommen werden. Im Dezember 2020 hatten sie sich in 5 Grad Steinbock getroffen und Saturn hatte als Zeichenherrscher definitv mehr Kraft als Jupiter im Fall. Da Saturn Begrenzung auf das Wesentliche anzeigt und Jupiter eher weltanschauliche oder religiöse Bestrebungen symbolisiert, war mit einer eher bodenständigeren, an Notwendigkeiten orientierten Themen zu rechnen. Da Saturn das Zeichen der Traditionen, Steinbock, regiert und besetzt und der weltoffene Jupiter schwächelt, machen die Entwicklungen der letzten Jahre hinsichtlich nationalistischer Bestrebungen durchaus Sinn, aus astrologischer Sicht. Und wann immer Jupiter schwach ist, leiden auch seine Kernthemen. Da er grundsätzlich der Planet von Dharma und Gerechtigkeit ist, kann er diese Ansprüche aktuell, in diesem 20jährigen Zyklus, nicht souverän vertreten. Das zeichnet sich meiner Meiunung nach deutlich ab und vermutlich werden wir in den nächsten Jahren die Fortsetzung deutlich verfolgen können. Jetzt, wo die beiden das ersten Quadrat bilden, sollten sich deutlich Themen abzeichnen, die uns als Wegweiser dienen können hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Geht es um das krampfhafte Klammern an alte, nationalistische Werte oder wird die Weisheit und Gerechtigkeit, die höhere Ebene, wieder erstarken? Werden religiöse Differenzen weiterhin Klüfte bilden oder wird Toleranz und Weitsicht unsere Welt mehr prägen? Ja, Toleranz ist eines der wichtigsten Schlüsselworte für Jupiter und diese können wir auf allen Ebenen gerade sehr brauchen!

Aktuelle Termine / unser Angebot im Herbst-Winter 2024/25

7./8. September und 10. Oktober 2024: 2. Modul der Basisausbildung – Die Häuser, persönlich oder online

21./22. September: Muhurta – Berechnung des günstigsten Starttermis für wichtige Dinge

11. bis 13. Oktober: Prüfung 2024

26./26. Oktober und 30: November: Medizinische Astrologie 2

6. November: Beginn der neuen wöchentlichen Basisausbildung – live und online

7. November: Beginn der neuen wöchentlichen Weiterbildung mittlerer Wissensstand – live und online

9./10. November und 7. Dezember : 3. Modul der Basisausbildung – Stärke der Planeten – persönlich oder online

16./17. November: Prasna – Stundenastrologie, persönlich oder online

In Planung für 2025: 3 tägige Berater:innenausbildung

Systemische Familienthemen im Horoskop

Kinderhoroskope

Mars Konjunktionen, Eklipsen und kriegerische Konflikte

Einmal mehr scheint uns das Weltgeschehen vor Augen zu führen, dass wir Menschen noch nicht für den Frieden bereit sind. Carolin Myss, eine der Mystikerinnen und spirituellen Lehrerinnen unserer Zeit, formulierte das mal so: „Wir haben den Frieden nicht verdient. Wir sind ja noch nicht einmal in der Lage, mit unseren nächsten Mitmenschen in Frieden zu leben.“ Dass diese Aussagen sehr wahr sind, können wir im Kleinen wie im Großen täglich erfahren, in den letzten Jahren drastischer als zuvor. Während viele Menschen der spirituellen Szene von der anstehenden energetischen Erhöhung der Frequenzen sprechen, zeigt uns die sichtbare Welt eine andere Realtiät. Die Kluft zwischen Hoffnung einerseits und dem menschlichen Leid andererseits könnte kaum größer sein.

Den nachfolgenden Beitrag habe ich nicht verfasst, um aufkommende Hoffnungen zu dämmen, obwohl ich zugeben muss, dass der Silberstreifen am Horizont meiner Wahrnehmung nach noch nicht sichtbar ist. Doch ich fand die astrologischen Signaturen zu verlockend und im Sinne der Erweiterung des Verständnisses möchte ich meine Beobachtungen dann eben doch veröffentlichen. Und dabei möchte ich auf keinen Fall versäumen, eine persönliche Überzeugung einfließen zu lassen: Sich von den jeweils aktuellen politischen oder weltlichen Geschehnissen überwältigen und entmutigen zu lassen, halte ich für keine gute Idee. Auch nicht, sich kompensatorisch in die Freuden der materiellen Welt zu stürzen. Vielmehr bieten diese definitiv herausfordernden Zeiten viel Potential, die eigenen Ängste und Haltungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Einerseits die eigenen aggressiven Ausdrucksformen ehrlich anzuschauen und zu hinterfragen, was sie ausgelöst hat, kann ein wichtiger erster Schritt sein, vor allem wenn er mit Selbstliebe und ohne Verurteilung der eigenen Schwächen stattfinden darf. Gerade auch die Ängste hinter dem eigenen Abwehr, Verteidigungs- oder auch Angriffsverhalten zu erkennen, kann uns ein großes Stück weiter bringen. Wenn wir uns dann noch daran erinnern, was wir alle zutiefst wissen, jedoch im Alltag auch immer wieder aus den Augen verlieren, dann können wir uns auch in konfliktreichen Zeiten wieder entspannen und Frieden in uns finden. Was ich damit meine, ist das Wissen darum, dass diese irdische Existenz nur eine Art Übungssituation darstellt und dass das, was wir wirklich sind, nicht von diesen weltlichen Auseinandersetzungen gefährdet wird. Im  Gegenteil: jede Krise kann uns dabei helfen, unser wahres Selbst zu erkennen, zu spüren, uns damit zu identifizieren anstelle des vergänglichen Körpers. Kürzlich las ich einen Roman, den ich im Nachlass meines Mannes fand: The Hill von K. Venkataraman – ein Roman über Ramana Maharshi. Hier kam seine einfache und gleichzeitig tiefe Lehre sehr schön durch: Wann immer spirituelle Sucher kamen und nach dem Weg der Erleuchtung fragten, erwiderte er nur: „Finde heraus, wer Du bist.“

Nach dieser doch etwas länger gewordenen Einleitung nun die astrologische Auswertung:

Die Theorie sagt ja immer, wenn in zeitlicher Nähe zu den Eklipsen andere signifikate Konstellationen unter den Planeten zustande kommen, dann entsteht daraus eine besondere, meist mundan schwierige Energie, vor allem, wenn natürliche Übeläter im Spiel sind. Für die Sonnenfinsternis vom 8. April und die Saturn-Mars-Konjunktion am 11. April scheint das klar zuzutreffen. Bereits am 2. April, also kurz vor der Eklipse, ließ Israel zwei iranische Generäle töten, was dann am 13. April, zwei Tage nach der Mars-SAturn-Konjunktion zum iranischen Gegenschlag führte. Mars wird dann Ende Mai den Eklipsenpunkt vom 8. April überqueren was vermutlich der nächste Marker der weiteren Entwickung sein wird.

Dass der Krieg Israels gegen die Hamaz auch in großer zeitlicher Nähe zur  Sonnenfinsternis am 14. Oktober 2023 begann, bestätigt die oben genannte Theorie ebenso, wie die Tatsache, dass auch am 5. Oktober, also 2 Tage vor dem Beginn dieses Krieges, eine Ketu-Mars Konjunktion am Himmel statt fand. Diese Konjunktion spielte sich, ebenso wie die Eklipse, in großer Nähe zum Aszendenten Israels ab.

Gayatri Devi Vasudev, die in der aktuellen Ausgabe des „Modern Astrologer“ diesen Konflikt astrologisch beleuchtet hat, hält vor allem Rahus Opposition zum Lagna (bzw. Mars-Ketu Konjunktion an demselben) Israels für den wichtigsten Auslöser und kommt leider zu dem Ergebnis, dass dieser Krieg nicht schnell beendet werden wird, was sich ja auch deutlich abzeichnet. Sie verwendet als Horoskop für die „Geburt“ Israels das Horoskop der Stattsgründssitzung vom 14. Mai 1948 um 16 Uhr in Tel Aviv. Wie Nicholas Campion in seinem unverzichtbaren Buch „The Book of World Horoscopes“ ausführt, benutzen einige Astrolog:innen eine etwas spätere Zeit, die den Aszendenten Israels von 29 Grad Jungfrau auf bis zu 6 Grad Waage bringen würde. Angeblich soll das 16 Uhr Horoskop jedoch schon einigen Überprüfungen stand gehalten haben. Ich selbst habe mit diesem Horoskop angefangen zu arbeiten und finde es stimmiger als das Waagehoroshop, wobei ich auch gerade den Lagna am Ende des Zeichens Jungfrau als eine passende Signatur für ein Land halte, dessen Existenz und Ausdehnung unklar ist. Außerdem befindet sich Israel sein Februar 2023 im Rahu Dasa und Rahu steht im 8. Haus und löst Mars in 12 aus, was sehr gut zu einem hinterhältigen Angriff passen würde.

Bleibt uns zu beobachten, wie sich der Übergang von Mars über den Eklipsenpunkt Ende Mai manifestieren wird. Mit einem erneuten Aufflammen martialischer Energien muss leider gerechnet werden und zugleich auch damit, dass die Ebene der Aggression bis dahin nicht maßgeblich abnehmen wird. Erst nachdem dieser Trigger überstanden sein wird und die nächste Eklipsenphase im September/Oktober kommen wird, werden die aktuell aufgewühlten Energien eine Chance haben, sich zu beruhigen. Das menschliche Leid, das bis dahin erzeugt werden wird, vor allem im Gazastreifen, wird unser kollektives Bewusstsein sicherlich ebenso weiter belasten, wie auch das in der Ukraine.

Zeitqualität von Februar bis Mai 2024

Wer sich am Anfang des Jahres zu dem Vortrag über die Konstellationen in diesem Jahr angemeldet hat, hat vielleicht in Erinnerung, dass ich damals den Monat April etwas hervorgehoben habe. Warum, darauf werde ich gleich eingehen. Doch zuvor möchte ich etwas zurückblicken, nämlich auf den Februar 2024:

  • 01/02/2024 Me Ingress Steinbock
  • 05/02/2024 Me Konjunktion Pl 6 Steinbock
  • 05/02/2024 Ma Ingress Steinbock
  • 12/02/2024 Ve Ingress Steinbock
  • 14/02/2024 Ma Konjunktion Pl 6 Steinbock
  • 17/02/2024 Ve Konjunktion Pl 6 Steinbock

Das sind einige der Daten, die ich genannt habe. Dabei bedeutet „Ingress“ immer „Eintritt“. Wir hatten eine große Ansammlung von Planeten im siderischen Steinbockzeichen im Februar. Und da Pluto, der Signifikator für Machtthemen, für Transformation, aber auch für Grausamkeit und Zersetzung dort in 6 Grad steht, kamen nacheinander zuerst Merkur, dann Mars und dann Venus mit Pluto in Kontakt. Besonders der Zeitraum 14. bis 17. Februar ist signifikant, da dann nicht nur der kämpferische Mars bei Pluto stand, sondern die friedensstiftende Venus auch unter den Einfluss dieser beiden Übeltäter geriet und somit ihre eigentlich ausgleichenden Energien sozusagen untergingen.

Während dieser Zeitspanne häuften sich die schrecklichen Nachrichten von Tod, Krieg und menschlichem Leid. Auch der Tod des russischen Regimekritikers Nawalny, der am 16. Februar verstab, fiel in diese Phase. Astrologisch würde ich das als ein Indiz für Fremdeinwirkung, für einen hinterhältig herbeigeführten Tod deuten.

Der März kam bei der Vorbesprechung nicht ganz so schlecht weg, doch da in der Astrologie – wie im echten Leben – alles kumulativ ist, sind die aufgebauten negativen Energien vom Februar nicht einfach verschwunden. Am 15. März, also morgen, wird Mars das Zeichen wechseln und in den Wassermann gehen. Dort wird er dann am 10. April auf Saturn treffen, was aus astrologischer Sicht keine gute Situation darstellt. Doch zuvor wird es am 25. März eine Mondfinsternis und am 8. April eine Sonnenfinsternis geben. Immer, wenn sich schwierige Konjunktionen in enger zeitlicher Nähe zu den Eklipsen zutragen, wird die herausfordernde Energie multipliziert oder gar potenziert.

Wenden wir uns jetzt, Mitte März, den aktuellen Nachrichten zu, dann hören wir von verheerenden Zuständen in Haiti, nachdem im Februar im Rahmen eines großen Aufstandes einige Tausend Gefangene befreit wurden und sich kriminelle Gruppen allem bemächtigen, was sie haben möchten. In Gaza dürfte das Leid und die Not der Menschen allein durch die unvorstellbare Anzahl noch weitaus größer sein. Gäbe es ein Messgerät, das kolletiven Schmerz und Not messen könnte, die Skala würde vermutlich gerade gesprengt werden, natürlich auch durch den immer noch fortschreitenden Krieg in der Ukraine.

Leider ist an den Planetenkonstellationen kein baldiges Ende dieser Konfliktsituationen abzusehen. Allerdings haben Saturn-Mars Konjunktionen ein großes Potential – vor allem für das sich Zuspitzen der Lage, was immer es gerade ist. Gehen wir davon aus, dass eine solche Zuspitzung oder eine Konfrontation im April zu erwarten ist, dann können wir nur hoffen, dass diese Situation zum „Gamechanger“ wird, dass sie einen Wendepunkt markiert. Davon gehen in der astrologischen Welt einige kluge Köpfe aus und ich hoffe sehr, dass an dieser Idee etwas dran ist.

Natürlich könnten wir auch die politische Situation in unserem eigenen Land vor dem Hintergrund dieser Konstellationen betrachten. Auch hier scheinen die konstruktiven und sinnvollen Kooperationen nicht nur in der Politik, sondern auch bei den Gewerkschaften und großen Arbeitgebern eine Schlagseite zu haben. Auch wenn wir noch so viel gute Energie in all diese Themen hinein investieren, vermutlich werden wir einsehen müssen, dass das Ende dieser Konflikte nicht vor Mitte April in Sicht ist, denn neben den Machtproben, die gerade stattfinden, ist die Kommunikation aktuell auch nicht effektiv. Merkur, der Planet der Kommunikation ist fast den ganzen März über schwach (im Fall), unter Rahus vereinnahmenden Einfluss und wird am 2. April rückläufig. Danach geht er wieder in das Zeichen seines Falls, so dass nahezu der gesamte Monat April von einer sehr unklaren oder gar festgefahrenen Kommunikation geprägt sein wird. Da werden vermutlich auch Vermittlungsausschüsse an ihre Grenzen geraten.

Für uns alle sollten diese Konstellationen eine Achtsamkeit in unserer alltäglichen Kommunikation mit unseren Mitmenschen auslösen. Auch wir können von diesen Energien mitgerissen werden, vielleicht in Konfliktsituationen überreagieren oder uns einfach sehr unglücklich ausdrücken. Mit Aufmerksamkeit und in gutem Kontakt mit uns selbst zu sein kann die evtl. negativen Auswirkungen deutlich verringern helfen.