Interview: Ronnie Gale Dreyer spricht mit Gudrun Lewis

Im Rahmen des diesjährigen „Jyotish Kumbha Mela“, bei dem ich zwei Vorträge halten werde, wird ein Interview mit mir live gesendet. Dieses Interview läuft unter Überschrift „Get to know your teacher“, ist in Englisch und die Teilnahme ist kostenlos.

Sa, den 25. Juli um 15 h

Anmeldung und Info unter:

https://mailchi.mp/c0a3a3f5a148/ronnie-gale-dreyers-talk-with-gudrun-lewis-schellenbeck

http://events.r20.constantcontact.com/register/event?llr=rfqpqpabb&oeidk=a07eh7o3b1f3140e057

Dort findet Ihr auch die Infor zum Kumbha Mela selbst, das ab Ende August an 5 Wochenenden ausschließlich online stattfindet. Wer von Euch sich für ein Einzelwochenende oder das gesamte Event anmelden möchte, erhält einen Rabatt. Bitte meldet Euch diesbezüglich bei mir, bevor Ihr Euch anmeldet!!

Einführungskurs in Englisch – Online

Hier ein Angebot, dass vielleicht auch für Interessent*innen mit guten Englischkenntnissen interessant sein könnte:

As there are some students interested in starting an online-training, I have decided to offer this program:

We meet on 4 Tuesday evenings and 1 Saturday online and study the Introduction into Jyotish in April and May 2020, when most of us are still more or less in a lockdown situation.

The dates are:

Tuesday, the 21st of April – 19.30 h online

Saturday the 2nd of May: 10 – 11.30 h

14. – 15.30 h and 16.30 – 17.30 h

Tuesday, the 5th and 19th of May – 19.30 h

Tuesday, the 2nd of June – 19.30 h

In these 7 lessons, we will cover the 1st module of our online training.

After that, everyone can decide, if they want to continue and get into the full training, which will then be done online (as long as necessary). The final module(s) might be held in Holland, depending on the travel situation and the preferences of the students. The full training should be finished in about 1 – 1,5 years.

Here is the full syllabus:

  1. Planets and signs – this topic starts in April 2020 and is itself very useful to study, even if you are not sure if you want to do the full training. it gives a deeper insight into the astrological background and helps also understanding, what astrologers might tell you.
  2. Bhavas (Houses) and their meanings
  3. Evaluating planetary strengths and first combinations
  4. The Yogas
  5. The Vimshottari Dasasystem 
  6. The lunar zodiac – the 27 Nakshatras 
  7. Transits, Ashtaka Varga and Shad Bala
  8. Rahu-Ketu, the karmic axis
  9. The divisional charts or Vargas

Fees: 160 Euros for each module (7 lessons), including marking of 3 assignments per module. The introduction module will be available for 120 Euros right now – special price. Payment can be done on a monthly basis (first module 60 Euros per month, two months cover this module, First payment in fine in May)

Zeitleiste Covid19

 

 

 

Astrologische Faktoren Nachrichten / Prognosen in grüner Schrift
26. Dezember: Sonnenfinsternis – großes Stellium in Schütze im eher schwierigen Nakshatra Mula Ende Dezember erste Meldung bzgl. Auftreten eines „neuartigen Virus“ in China
14. Januar: Saturn/Pluto – Beginn der kolletkiven Umwälzung, bestehende Strukturen werden aufgelöst und eine Neuordnung muss beginnen – Beginn eines neuen Zyklus In China werden die Zahlen der Infizierten immer größer, doch es scheint, als würde sich das Virus lokal eingrenzen lassen
24. Januar: Saturn wechselt das Zeichen, geht in den Steinbock. Dort wird er im Dezember auf Jupiter treffen und dann wird wieder ein neuer Zyklus beginnen Ende Januar werden die ersten Coronafälle in Süd-Korea (19. Jan) Italien, Deutschland, Spanien, USA
21. Februar: Mars aktiviert den Eklipsenpunkt, die Energie wird dadurch aktiviert Ende Februar gibt es die ersten Schreckensmeldungen aus der Lombardei/Oberitalien. Erste Dörfer werden abgeriegelt.
24. Februar: Mars und Ketu Konjunktion in der Nähe des Eklipsenpunktes. Neues Öl wird ins Feuer gegosssen, diese Konstellation erinnert an den 11. September 2001 in New York!! Die WHO beginnt mehr und mehr vor einer Pandemie zu warnen
20. März: Mars trifft auf Jupiter am Ende von Schütze. Jupiter, so vermuten einige Astrologen, hat bei der Verteilung des Virus geholfen. Vielleicht hat er aber auch (er steht sehr nehe beim machtorentierten Pluto) dabei geholfen, eine Art „richtige Lehre“ zu entwickeln, die von manchen Wissenschaftlern durchaus in Frage gestellt wird. Doch das sind die neuen Dogmen. Jetzt nimmt die Pandemie Fahrt auf, in ganz Europa werden Schulen geschlossen, Ausgangs- bzw. Kontaktverbote eingeführt
23. März: Nun trifft auch Ketu den Eklipsenpunkt – wieder wird der Planet (Mondknoten), der mit der Entstehung der Epidemie in Verbindung gebracht wird, neues Öl ins Virus-Feuer gießen
28. März: Venus geht in den Stier. Dies sollte helfen etwas mehr Stabilität und Erholung an den Finanzmärkten zu geben. 30. März: Der Dax erholt sich etwas, auch der Dow Jones geht leicht nach oben
30. März: Jupiter wechselt nach Steinbock. Obwohl er dort im Fall steht, dürfte es als positiv bewertet werden, dass er das Geschehen in Schütze verlässt. Allerdings trifft er nun bald auf Pluto – wieder geht einer der großen Planetenzyklen zu Ende und ein neuer beginnt. Die Aufwärtsbewegung wird langsam beginnen, auch wenn es erst noch nicht so aussieht
31. März: Saturn-Mars Konjunktion in Steinbock Dieses Datum hatte ich im Januar  in der Jahresvorschau als „Kampf der Giganten“ bezeichnet. Wer die Giganten sind, die die Macht in den Händen halten, mag jeder für sich selbst entscheiden. Zusätzlich wird eine sich steigernde Anfeindung der unterschiedlichen Lager beobachtet. Namhafte, renommierte Wissenschaftler müssen sich verteidigen oder vorwerfen lassen, falsche Zahlen zu präsentieren, nur weil deren Zahlen nicht die Linie von Regierung und RKI stützen. Fakt ist, dass keine verlässliche Daten vorliegen und sich die Gesamtsituation immer mehr zuspitzt. Allerdings melden sich auch immer mehr kristische Wissenschaftler aus anderen Disziplinen zu Wort.

Auch im Iran-USA Konflikt brodelt es wieder und eine kriegerische Auseinandersetzung scheint wieder in der Luft zu liegen.

Das sollte nun besser werden. Nachdem diese Konjunktion erst mal zu Ende geht, wird sicherlich die Aggression wieder etwas abebben.

4. April: Jupiter-Pluto Konjunktion, siehe unter 30. März Nun ist auch die letzte der schwierigen Konjunktionen dieser Serie vorüber bzw. ein weiterer großer Planetenzyklus hat den Nullpunkt erreicht und kann nun wieder von Neuem beginnen. Diese Konjunktion wird sich zwar in diesem Jahr noch 2 mal wiederholen, doch der neue Zyklus beginnt jetzt und das ist das Wichtigste. Der tiefste Punkt der aktuellen Krise sollte somit erreicht sein und die Aufwärtsbewegung sollte langsam beginnen. Dabei wird es jedoch in den unterschiedlichen Ländern durchaus große Abweichungen geben, basierend auf anderen Faktoren, die jeweils für ein Land gerade aktiv sind.
5. Mai: Mars geht nach Wassermann und verlässt das Geschehen in Steinbock Dieser Übergang und auch der 21. Mai sollten weitere Meilensteine in der Entspannung der Krise sein und wir werden vermutlich erst einmal etwas durchatmen können.
21. Mai: Rahu geht nach Mrigasira und seine Energie wird milder.

Wird fortgesetzt.

Kongress und Pandemie-Entwicklung

Liebe Jyotish-Gemeinschaft,

schweren Herzens haben wir letzte Woche entschieden, das wir den Kongress in der ursprünglich geplanten Form nicht durchführen können. Nicht, weil wir denken, dass das Reisen und zusammenkommen bis dahin immer noch nicht möglich ist. Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass wir ab Anfang April stufenweise merken werden, wie sich die Situation entspannen wird. Wenn dann am 5. Mai Mars den Steinbock verlässt (er hat ja wesentlich getriggert und seine Entfernung wird sich positiv auswirken) und schließlich auch der mittlere Mondknoten am 21. Mai noch Ardra verlassen wird, dann werden wir wieder viel freier sein.

Doch leider gehören unsere Referenten fast alle zur Risikogruppe Covid19 und müssten fast alle internkontinentale Flüge unternehmen – und das wollen wir ihnen einfach nicht zumuten.

Daher hier unser folgender Vorschlag:

  1. Alle Themen bleiben (außer es werden Änderungen gewünscht)
  2. Die Workshops werden jeweils über Zoom abgehalten und stehen dann als Download zur Verfügung
  3. Die Workshops werden über 2 Wochenenden verteilt werden, damit wir nicht zu viel Zeit vor dem Computer verbringen müssen. Diese beiden Wochenenden können wir noch wählen. Mein Vorschlag wäre z.B. folgender: am Wochenenden 4./5. Juni machen wir einen Workshop am Freitagnachmittag, einen am Samstagvormittag und einen am Sonntagvormittag. Am Wochenende danach machen wir einen am Samstagnachmittag und einen am Sonntagvormittag. Das muss aber noch abgesprochen werden – so könnte es aussehen
  4. Die Kosten für alle 5 Workshops zusammen würden 170 Euro betragen. Die beiden Wochenenden können auch einzeln gebucht werden, sobald das Programm feststeht.
  5. Alle, die sich bisher angemeldet haben und nicht online teilnehmen möchten, bekommen ihr Geld umgehend und vollständig zurück erstattet. Ich bitte dazu nur um eine Mail mit der IBAN.
  6. Alle, die sich eine Online-Teilnahme vorstellen können, bitte ich, noch ca. eine Woche zu warten. Bis spätestens Ostern wird das Programm stehen und dann könnt Ihr uns mitteilen, ob Ihr dabei sein möchtet. Zu diesem Zeitpunkt werden dann bereits gezahlte Gebühren mit den neuen Gebühren verrechnet und die Differenz wird sofort überwiesen.

Ich hoffe, dies ist in Eurem Sinne und ich habe auch noch ein kleines Bonbon zum Schluss: Aus persönlichen Gründen werden Prof. Sekhar und Vinay Aditya vermutlich diesen Sommer trotz allem versuchen, nach Europa zu kommen. Wir sind in engem Kontakt und würden dann versuchen, ein kleineres EVent vor Ort zu organisieren, damit wir uns auch alle mal wiedersehen können. Und: wir werden die Organsiation eines internationalen Kongresses auch nächstes Jahr wieder in Angriff nehmen. Wir lassen uns von der zunehmenden Digitalisierung nicht überrollen und werden weiterhin darauf setzen, uns auch persönlich näher kennen zu lernen. Und darauf freue ich mich jetzt schon!!

Kennt Ihr schon „Kontaktfasten“?

Eine liebe Freundin erklärte mir letzte Woche am Telefon, sie würde nun Kontaktfasten praktizieren. Sie sei jetzt schon in froher Erwartung der überwältigenden Freude beim Wiedersehen ihrer Familie und ihrer Freunde. Schließlich sei ja Fastenzeit, fügte sie hinzu. Das erinnerte mich daran, dass wir als Kinder kleine Papp-Falt-Spardosen in der Kirche bekommen haben, meist mit einem afrikanischen Motiv versehen. Wir sollten uns in der Fastenzeit von unserem Taschengeld keine Süßigkeiten kaufen, sondern das Geld stattdessen in diesem Döschen sammeln und es dann, alle gemeinsam, an Ostern im Gottesdienst spenden. Wir waren so stolz, etwas zu teilen  und verglichen das Gewicht unserer Spendendosen bevor wir sie abgaben.

Wie weit entfernt sind wir heute von der Idee, uns bewusst zurückzuhalten, uns etwas zu entsagen und es vielleicht stattdessen sogar an andere weiterzugeben?

In diesem Sinne habe ich gestern Vormittag auch „Computerfasten“ betrieben und war statt dessen zu einem langen Spaziergang im Wald. Am Nachmittag habe ich dann online unterrichtet, ein Worksop in englisch anläßlich eines Ayurvedafestivals in Holland, das eben auch nicht vor Ort stattfinden konnte.

Heute Nachmittag werde ich die Webseite wieder updaten, bis dahin: Einen angenehm ruhigen Sonntagvormittag Euch allen.

Das neue solare Jahr Sarvaarini

Es geht weiter mit der Unsicherheit, doch es gibt auch Anzeichen, so finde ich, dass langsam etwas mehr Zuversicht einkehrt, dass diese als sehr bedrohlich eingestufte Krise vielleicht doch nicht gan so bedrohlich sein könnte.

Zunächst möchte ich an dieser Stelle wieder einen kleinen Ausflug in die Astrologie Indiens machen: Dass das neue „Chaitra Shukla Pratipada“ bereits begonnen hat und Lockerung der Situation verspricht, hatte ich ja bereits erwähnt. Gestern erreichte mich eine Mail von unserem geschätzten prof. Sekhar, der auf ein anderes indisches Jahreshoroskop verwiese: das sogenanten „Solar Ingress“ Horoskop. Danach beginnt das neue Jahr aus astrologischer Sicht dann, wenn die Sonne im siderischen Tierkreis in das Widderzeichen, das Zeichen ihrer Erhöhung und Stärke eintritt, was immer Mitte April der Fall ist, meist am 1. oder 15. April. Nebenbei gesagt ist vieleicht interessant, dass dieses Horoskop einzig auf der Bewegung und Energie der Sonne, also der männlichen Energie, die auch Vitalität symbolisiert, beruht. Das meines Wissens nach weiter verbreitete Chaitra Paksha Pratipada Horoskop hingegen beruht auf dem indischen soli-lunar Kalender, bei dem beide, männliche und weibliche Energien, zusammenfließen und dass daher ganzheitlicher sein sollte.

Die solaren Jahre werden jeweils mit einem Namen versehen, die sich innerhalb eines 60-Jahre-Zyklus immer wieder wiederholen.

Das letzte Jahr hieß Vikaari und in seinem Buch „Shubha Muhurta“ markierte er es als eines der schwierigen Jahre. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort laut Prof. Sekhar: Krankheit, Dämon.

Das neue Jahr, dass nun Mitte April beginnt, trägt den Namen Sarvaarini, was einer der Namen für die Göttin Kali ist. Sie soll laut Überlieferung den Dämon Mahiasura besiegt haben, der infiziertes Blut in sich trug. Wenn ein Tropfen seines Blutes vergossen wurde, wurden sofort ein neuer Dämon erschaffen. Mutter Kali, eine Verkörperung der zerstörerischen und zugleich befreienden weiblichen Energien, soll ihm den Kopf abgeschlagen haben und alles Blut konsumiert haben. Soweit die Legende. prof.Sekhar schließt daraus, dass die Energie des neuen, kommenden solaren Jahres also anzeigt, dass wir dieses Infektionswelle zu überwinden in der Lage sein werden. Schließlich gehören Viren zu unserer Evolution und sind uns seit jeher bekannt.

Aus astrologischer Sicht ist auch interessant, dass dieser 60-Jahre Zyklus offensichtlich mit dem Jupiter-Saturn Zyklus korreliert. Alle 20 Jahre treffen sich Jupiter und Saturn am Himmel und zeigen den Beginn eines neuen Zyklus an. Die wird im Dezember 2020 wieder stattfinden. Wir befinden uns jetzt sozusagen im letzten, energiearmen Abschnitt des alten Zyklus, der langsam dahinbröckelt. Somit wird bei jedem 3. Jupiter-Saturn-Treffen ein Vikaari Jahr voausgehen. Interessant, oder? Und wieder ein Hinweis, dass diese Krise einerseits ernst genommen werden soll und auch ernsthafe Konsequenzen haben wird (und soll!!), dass es aber bereits jetzt energetisch schon wieder aufwärts geht!

Und hier ei

Lakshmi Rituale und Covid19 – der spirituelle Neumond in Zeiten von Panik 

In einigen Stunden, um 10.29 h am 24. März 20, können wir das Horoskop des neuen Jahres begrüßen. In Indien wird dieses Horoskop Chaitra Shukla Pratipada Horoskop genannt und es markiert jährlich mit dem Neumond in den Fischen den Beginn des neuen Jahres (laut Hindukalender). Nun beginnen in Indien traditionell die 9-Tage andauernden Zeremonien, in denen um Schutz, Weisheit und Wohlstand gebetet wird. Doch in Zeiten, in denen vermutlich auch in Indien die Tempel geschlossen sind, wird auch dies „gestreamt“ werden müssen. Dennoch kann allein die Tatsache, dass nun quasi weltweit ein „Neustart“ gemacht wird, die Energien des neuen Horoskops also die des alten vom letzten Jahr ersetzen werden, Mut machen. Dieses Horoskop ist interessanterweise dasselbe für die ganze Welt, denn der Neumond ist ja nur einmal am Himmel. Da es dann aber auf die jeweilige Zeit in der jeweiligen Hauptstadt berechnet wird, hat es auf verschiedenen Kontinenten einen anderen Aszendenten im Haupthoroskop und innerhalb Europas teilweise einen anderen Aszendenten im Navamsa, das dann eben die Unterschiede zwischen diesen Länderentwicklungen anzeigt.

Auf dieses Horoskop werde ich im Laufe der Woche hier an dieser Stelle eingehen, doch zunächst möchte ich gerne ein paar Gedanken zur jetzigen Situation sammeln.

Ich fühle mich umgeben von Panik und Angst, die nur durch die Zuversicht einiger weniger und die Vernunft einzelner Wissenschaftler etwas aufgeweicht zu werden scheint. Da ich mich nicht zu denjenigen zähle, die die Angst schüren wollen und ich diese auch in mir nicht finden kann, frage ich mich, was denn gerade wirklich passiert und möchte gerne an dieser Stelle meine persönliche Perspektive schildern: Wir werden gerade gesteuert von den Zahlen einiger weniger Wissenschaftler und Institute, die selbst auch immer ganz wissenschaftlich darauf verweisen, wie unsicher und ungenau diese Zahlen sind. Es handelt sich weitgehend um Schätzungen, denn da weder flächendeckend Tests durchgeführt werden, noch die Zuverlässigkeit der Testmethoden gewährt ist, dürfte man eigentlich gar nicht von Statistiken spreche, finde ich. Testverfahren wurden im Schnelldurchlauf entwickelt und erwiesen sich bei ersten Prüfungen in Wuhan als ziemlich ungenau, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, da ja ohnehin wenig getestet wird.

Diese meine Beobachtungen beruhen denn auch nur auf den Dingen, die ich so erzählt bekomme: Die Frau, die aus dem „Krisengebiet“ Tirol aus dem Urlaub kommt und dann eine Bronchitis bekommt, wird nicht getestet, weil entweder nicht ausreichend Tests vorhanden sind oder die Auswertung ohnehin bis zu 10 Tagen dauern könnte. Die Familie, die ebenfalls aus Tirol zurückkommt, wird wegen auftretenden Symptomen negativ getestet und bekommt dennoch die Quarantäne empfohlen. Eine andere Frau wird getestet, weil während ihres Urlaubs, als sie also gar nicht im Büro war, eine Kollegin positiv getestet wurde. Wie zu erwarten fällt dieser verschwendete Test negativ aus. Das sind 3 Beispiele, die sich in der letzten Woche in verschiedenen Teilen Deutschlands ereignet haben und ich bin sicher: Jeder kennt zahlreiche dieser Beispiele.

Und geanu daraus ergeben sich dann Statistiken, auf deren Basis das ganze Land heruntergefahren wird, unterstützt von Bildern aus italienischen Intensivstationen und von Särgen abtransportierenden Militärfahrzeugen.

Ich kann dazu nur sagen: Das macht alles keinen Sinn. Werden wir nicht bereits jetzt schon von Computern und Zahlen regiert, dominiert und manipuliert? Einerseits sollen die Zahlen überzeugen und andererseits traut man anscheinend den eigenen Test nicht. Willkommen in Absurdistan schrieb kürzlich jemand.

Wir sind, so glaube ich, in einer Art kollektivem Wahnsinn gefangen und seien die Reaktionen der Politikerinnen und Politiker weltweit auch noch so irrational, so bin ich doch fest davon überzeugt, dass diese ganze Situation einem höheren Ziel dient und einen wichtigen und tiefen Sinn verfolgt. Sollten wir uns nicht lieber fragen, was alles an Chancen und Positivem darin liegt, dass gerade einige Strukturen zusammenbrechen und einige alte Fehler, beispielsweise im Gesundheitswesen, zutage treten? Sollten wir uns nicht lieber fragen, was bei uns selbst zutage tritt, wenn wir aus unserem Trott gerissen werden und auf uns selbst zurückgeworfen werden? „Jeder wird jetzt mit seinen eigenen Themen konfrontiert“ sage letzte Woche eine buddhistisch ausgerichtete Frau zu mir und ich glaube, sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich möchte hier keineswegs den Eindruck erwecken, dass die Infektion mit Covid19 generell auf die leichte Schulter genommen werden kann. Die Risikogruppe muss sich schützen und geschützt werden, daran habe ich keinen Zweifel. Aber ob dazu diese drastischen Maßnahmen notwendig sind und ob das rechtfertigt, so viele Menschen in Furcht und Schrecken zu versetzen, möchte ich wahrlich bezweifeln.

Macht es nicht mehr Sinn, sich diesen Themen zu stellen, in uns nachzuschauen und nachzufühlen, anstatt die eigenen Ängste und Ohnmacht nach außen zu projizieren und sie uns dann auf der Ebene von Politik und Wissenschaft vor Augen führen zu lassen? Jede Art von Beschäftigung mit Wissen, das uns hinter die Kulissen führt, kann und sollte unser Leben jetzt erfüllen, zusammen mit Yoga, Meditation und Spaziergängen an der frischen Luft, Lachen, Telefonaten mit Freunden und Familienmitgliedern. Beobachten, was auf der Bühne der Welt passiert: ja. Bereit zu sein, sich einzumischen und sich nicht von der Meinung der Mehrheit anstatt vom Virus anstecken zu lassen: unbedingt. Und dabei nicht zu vergessen, dass wir alle immer in Entwicklungsprozessen stecken und dass gerade eine Zeitqualität herrscht, die die Erneuerung, den Beginn eines neuen Zyklus anzeigt.

Auch das kann der spirituelle Neumond in Fische unterstützen.

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