Noch viele Turbulenzen am Sternenhimmel

Als wir uns am 26. Juni online getroffen haben, um uns die Konstellationen der 2. Jahreshälfte anzuschauen, war gerade etwas Optimismus zu spüren. Es sah aus, als würden der Iran und die USA zu einer Übereinkunft kommen und als könne der Welthandel sich bald wieder normalisieren. Vermutlich hat Jupiters Eintritt in sein Erhöhungzeichen Krebs zu dieser Stimmung beigetragen. Leider musste ich an diesem Abend die positive Stimmung aber wieder etwas trüben angesicht der bevorstehenden Konstellationen im Juli und August 2026. Meine Aussage, die sich leider bewahrheitet hat, war: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Krieg wirklich vorbei ist. Dafür sind bei Trump astrologisch zu viele Transitaktivitäten, die auf das Gegenteil schließen lassen. Und natürlich auch mundan, ganz allgemein.

Hier sind einige der Konstellationen, die ich dabei im Sinn hatte:

2. Juli – Mars im Quadrat zu den wahren Mondknoten

4. Juli – Mars in Konjunktion mit Uranus

Diese beiden zeitlich nahe zusammenliegenenden Verbindungen zwischen explosiven Kräften, unruhigen und unberechenbaren natürlichen Übeltätern fanden noch dazu alle in relativ naher Verbindung zu Trumps Lagna in ca. 7 Grad Löwe statt und haben somit auf ihn eine Wirkung entfaltet. Für sich alleine genommen wären diese planetaren Aktivitäten jedoch nicht so wirkungsvoll erschienen. Vor dem Hintergrund der Eklipse im Februar, die ziemlich gemau gegenüber von Trumps Mars (4 Grad Löwe) in 4 GRad Wassermann stattfand, war aber eine Reaktivierung dieser nicht auszuschließen, was dann ja auch auf einem bestimmten Level geschehen ist durch die Wiederaufnahme der Bombardements und Beschüsse von beiden Seiten. Es sieht so aus, als eigne sich das Horoskop des amerikanischen Präsidenten Donald Trump durchaus als eine Art Seismograph für diesen Konflikt.

In den nächsten Tagen, zwischen dem 2o. und dem 28. Juli 2026 werden nun einige weitere Konstellationen am Himmel in Kraft treten, die weiteres Öl ins Feuer zu gießen drohen:

20. Juli  – Jupiter in Opposition zu Pluto  – Jupiter kann die Macht Plutos in einer Opposition eher in eine destruktive Richtung schüren als sie befrieden

23. Juli –  Merkur wird wieder direktläufig

26. Juli – Saturn wird rückläufig und rückt nochmal näher an Neptun heran – Diese beiden Richtungswechsel werden nur durch die zeitliche Nähe zueinander und zu den weiteren Konstellationen bedeutsam. Sie wirken dann als Katalysatoren für das, was sich ansonsten abzeichnet.

28. Juli – Sonne in Opposition zu Pluto – wieder geht es um Macht und Autorität im Übermaß

In diesem Zeitraum befinden sich alle äußeren Planeten (Neptun, Uranus und Pluto) in einer Verbindung zueiander und beziehen teilweise Jupiter und dann auch die Sonne mit ein. Da es sich zumindest teilweise um harmonische Kontakte handelt, halte ich eine positive Entwicklung theoretisch für möglich. Auf der Basis der vergangenen Wochen finde ich diese zwar sehr schwierig vorstellbar, doch eine Kommunikation der kollektiven Kräfte am Himmel wirkt sich möglicherweise konstruktiv auf das menschliche Bewusstsein aus. Möglicherweise werden hier Ideen geboren, die zukünftige Entwicklungen tragen können werden. Je weiter wir uns auf diese kollektive Ebene begegeben, umso schwieriger sind konkrete Entwicklungen erkennbar.

Was jedoch deutlich erkennbar ist, ist die Tatsache, dass Ketu, der südliche Mondknoten, sich leider immer näher auf Donald Trumps Aszendenten zubewegt und dass er zudem auf Ende August bei der übernächsten Eklipse  bedenklich nahe beim Eklipsenpunkt vom Februar ankommen wird.

Zur Erinnerung: Am 17. Februar 2026 fand eine Sonnenfinsternis in 4.36 Wassermann statt. Am 28. Februar traf der Kriegsplanet Mars auf diesem Eklipsenpunkt ein und die USA und Israel begannen ihren Angriff auf den Iran. Nun, ca. 6 Monate später, kommt die Mondknotenachse diesem Eklipsenpunkt nahe und theoretisch gilt der Übergang von Rahu am 9. September (mittlerer Mondknoten) bzw. am 10. Oktober (wahrer Mondknoten) als der Zeitpunkt, wenn diese Eklipse ihren Abschluss finden wird. Kurz zuvor findet aber dann am 28. August eine neue Eklipse, eine Mondfinsternis auf dieser Achse statt, wenn Rahu und Ketu eben schon nahe am Eklipsenpunkt vom Februar stehen und außerdem Ketu dem Aszendenten von Trump bedenklich nahe kommt. Ich glaube, dass dieser Zeitraum extrem spannend und auch brenzlig sein wird und dass der amerikanische Präsident eine neue Chance wittern könnte, die seine Macht vergrößern könnte und die zu einer weiteren Eskalation führen könnte. Diese Eskalation kann sich sehr wohl auf den Iran beziehen, muss sie aber nicht. Doch eines scheint mir sicher zu sein: Die Aktivierungen des Horoskops von Donald Trump in den nächsten Wochen wird die Welt in Atem halten und weiterhin für Instabilität und Unruhe sorgen.